Das News-Archiv

Der TuS Erndetbrück stellte in Holzwickede eindrücklich unter Beweis, wieso nach 15 Spieltagen der vorletzte Tabellenplatz zu Buche und Abstiegskampf auf der Agenda steht. Denn beim HSC setzte es für die zweitschlechteste Defensive der Oberliga (Schlusslicht Hamm hat noch mehr Gegentreffer kassiert) eine deftige 1:7-Klatsche.

Vor dem anstehenden Auswärtsspiel beim Holzwickeder SC gibt es bittere Nachrichten aus dem Lazarett des TuS Erndtebrück. Luca-Andreas Woditsch und Tom Robin Röcher haben beide einen erneuten Rückschlag im Aufbautraining erlitten. Diagnose: Kreuzbandriss - das Duo wird in diesem Jahr ganz sicher nicht mehr in der Oberliga auflaufen.

Das Oberliga-Duell zwischen dem TuS Erndtebrück (17. Platz/10 Punkte) und Westfalia Herne (11./18) am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) ist auch die Begegnung der vielleicht emotionalsten Trainer der Liga. Denn sowohl TuS-Coach Alfonso Rubio Doblas, als auch sein Gegenüber Christian Knappmann sind für eine gewisse Lautstärke an der Seitenlinie bekannt, die locker auch am anderen Ende des Platzes zu vernehmen ist.

Es hatte sich angekündigt: Beim Oberliga-Duell zwischen dem TuS Erndtebrück und Westfalia Herne, das mit einem 2:2 (1:2)-Remis endete, waren es die beiden lautstarken und emotionalen Trainer, TuS-Coach Alfonso Rubio Doblas und auf der Gegenseite Hernes Christian Knappmann, die zunehmend die Aufmerksamkeit auf sich zogen. Der Linienrichter musste häufiger einschreiten und beide Trainer ermahnen, nachdem diese laut geworden waren oder ihre Coaching Zone verlassen hatten.

Das, was sich der TuS Erndtebrück beim SV Schermbeck nach zuvor zwei Siegen in Folge vorgenommen hatte, wurde bereits nach 28 Sekunden über den Haufen geworfen. Denn TuS-Kapitän Moritz Brato hatte da mit einem missglückten Rückpass ein Eigentor erzielt und die 1:2-Niederlage eingeleitet. Ein kapitaler Bock, bei dem TuS-Trainer Alfonso Rubio Doblas seinem Keeper Niklas Knopf keinen Vorwurf machte: „Niklas stand richtig. Nur Moritz spielt ihn nicht an, sondern schießt aus 20 Metern ins Tor. Das macht natürlich niemand mit Absicht, aber es ist ärgerlich. Die ganze Arbeit, die wir uns im Vorfeld gemacht haben, war da hinfällig.“