Aufatmen wird der TuS Erndtebrück, endlich geht diese vermaledeite Oberliga-Vorrunde zu Ende. Zum letzten Spiel dieser Serie reist der SV Schermbeck an den Pulverwald und bietet dem TuS am Sonntag (14.30 Uhr) die letzte Chance, sich mit einem überzeugenden Sieg für die eine Woche später mit dem Derby gegen die Sportfreunde Siegen startende zweite Serie zu empfehlen.

„Wir wollen unbedingt noch auf diese 21 Punkte kommen“, umreißt Trainer Ivan Markow die Vorstellungen der Wittgensteiner. „Und ich denke, dass es klappen wird.“ Optimismus also vor diesem Ausklang, den Markow festmacht an den fußballerisch guten Vorstellungen seines Teams in den vergangenen Wochen. „Es wurde gut nach vorne gespielt, da hat sich die Mannschaft echt gesteigert. Was fehlt, ist die Belohnung in Form von Toren“, drückt der Coach aus, was er am Sonntag sehen will. „Alle auf dem Platz müssen echt gallig sein auf Tore“, setzt Markow explizit auf die Mehrzahl, ist er mit einem Treffer nicht zufrieden.

Die bisherige Hinrunde war bekanntlich geprägt von einer Art „Torschusspanik“, so dass der Trainerwunsch nachvollziehbar ist. Ob Manfredas Ruzgis zur Behebung dieses Übels beitragen kann, ist noch offen. Nach seinem Einsatz am vergangenen Wochenende im Landesliga-Duell der TuS-Reserve gegen Hagen plagen den früheren Kölner Oberschenkel-Probleme.

Fraglich ist auch der Einsatz des in den vergangenen Wochen leistungsstarken Haluk Arslan, der sich im Training eine schmerzhafte Rippenprellung zugezogen hat. Admir Terzic hat seinen Muskelfaserriss eigentlich überwunden, für einen Einsatz nach nur einer Trainingseinheit ist es indes noch zu früh.

Und dann sind da ja auch noch die „üblichen Verdächtigen“ wie Luca Wodisch sowie das Torhütergespann Paul Schünemann und Niklas Knopf. Auf dieses Trio wird man beim TuS noch geraume Zeit warten müssen. Eine weitere Bewährungsprobe für den jungen Alex Taach steht also bevor. Und auch er will natürlich zum guten Abschluss einer schlechten Vorrunde beitragen.

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