Nachdem der Fußball-Oberligist mit Jan-Philipp Gelber diese Woche bereits einen Verteidiger verloren hat, geht auch José Matuwial. Für Ersatz ist gesorgt.

Jan-Philipp Gelber und José Matuwila spielen ab der kommenden Saison nicht mehr für den TuS Erndtebrück. Dies bestätigte der Fußball-Oberligist in Person seines sportlichen Leiters Florian Schnorrenberg bekannt. Während Gelber zum Hessenliga-Aufsteiger TSV Steinbach wechselt, zieht es Matuwila aus familären Gründen nach Koblenz.

Für die beiden Abgänge steht bereits Ersatz parat. Gelbers Nachfolger heißt Karim Bouasker, der bereits vor einigen Wochen einen Kontrakt beim TuS Erndtebrück unterschrieben hat und vom Landesligisten Lüner SV kommt. Matuwila soll künftig Luis Stephan ersetzen, der aus der eigenen A-Jugend stammt. „Er ist ein Riesentalent und wir freuen uns schon auf ihn“, sagte Schnorrenberg. Matuwila und Gelber sollen demnach die einzigen beiden Abgänge bleiben, zudem befindet sich der Verein derzeit in Gesprächen mit potentiellen Neuzugängen - darunter ein Stürmer.

Zunächst allerdings steht in der laufenenden Saison die Partie gegen den TuS Ennepetal an. Am Sonntag (15 Uhr) trifft der TuS Erndtebrück im Pulverwaldstadion auf das Team, das in der Tabelle der Oberliga Westfalen im Niemandsland rangiert. Für die Elf von Trainer Florian Schnorrenberg steht indes die Mission Westfalenpokal im Fokus, nachdem der Aufstieg in die Regionalliga West nach der 1:2-Niederlage in Bielefeld quasi als erledigt gilt. Allerdings ist die Aufgabe gegen den TuS Ennepetal keine einfache, zuletzt bewies das Team aus dem Bremenstadion bei der 3:4-Niederlage gegen Rot-Weiß Ahlen großen Charakter. Bei Favorit TuS Erndtebrück allerdings wächst die Zuversicht, dass Özügr Öncü die Mannschaft zumindest mit einem Kurzeinsatz verstärken könnte. Nach seinem Bänderriss im Knie hat der Mittelfeldmann unter der Woche mit Tape beschwerdefrei trainiert. Glimpflich ausgegangen scheint auch die Verletzung von Verteidiger Sebastian Wasem, der sich in Bielefeld „nur“ eine leichte Gehirnerschütterung sowie einen Haarriss in der Nase zugezogen hat.

SZ