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Nachdem der VfL Bad Berleburg mit dem Erfolg in Neunkirchen schon länger als Kreispokal-Finalist feststeht, zog der TuS Erndtebrück am gestrigen Mittwoch mit dem 3:2-Erfolg nach Verlängerung beim SV Germania Salchendorf nach. Das Finale der beiden Wittgensteiner Vertreter steigt nun am 29. Mai, 19 Uhr, auf der Sportanlage des VfB Banfe. Das gab Pokalspielleiter Robert Buckard bekannt.

Großartig gekämpft, tolle Moral gezeigt und nah dran an der faustdicken Überraschung: Fußball-Bezirksligist Germania Salchendorf hat sich im Kreispokal-Halbfinale gegen den Oberligisten TuS Erndtebrück von seiner besten Seite gezeigt, doch letztlich hatte der haushohe Favorit das bessere Ende für sich. Die Wittgensteiner mühten sich am heutigen Maifeiertag vor 310 zahlenden Zuschauern am Salchendorfer „Wüstefeld“ zu einem 3:2 (2:2, 1:0)-Sieg nach Verlängerung und machten den Einzug ins Endspiel perfekt. Hier kommt es am 29. Mai zu einem Wittgensteiner Duell gegen den Landesligisten VfL Bad Berleburg, der den A-Kreisligisten SpVg Neunkirchen nach hartem Kampf knapp mit 3:2 bezwungen hatte (FuPa Südwestfalen berichtete).

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Der TuS Erndtebrück atmet auf. Mit 3:1 (0:0) gewannen die Wittgensteiner ihr Heimspiel gegen die Hammer SpVg und biegen nun mit fünf Punkten Vorsprung vor den Abstiegsplätzen auf die Zielgerade dieser Oberliga-Saison ein. Für den neuen Coach des TuS, der sein erstes Heimspiel nach der Beurlaubung von Ivan Markow bestritt, ein Einstand nach Maß. Ein überglücklicher Michael Müller: „Kampf, Disziplin und mannschaftliche Geschlossenheit waren die Trümpfe heute, die gestochen haben.“

„Abstiegs-Schlager“ in Wenden: „Wenn die Wendener gewinnen, sind sie gerettet. Umgekehrt müssen wir gewinnen, um noch den direkten Klassenerhalt zu schaffen. Sollten wir verlieren, geht es wirklich nur noch um die Relegation“, bringt Alfonso Rubio Doblas, Trainer der 2. Mannschaft des TuS Erndtebrück, die Spannungslage vor dem Kellerduell am Sonntag in Wenden ganz pragmatisch auf den Punkt. Die Elf vom „Pulverwald“ steht derzeit noch auf dem Relegationsrang (13. Platz/22 Punkte) und liegt damit vier Zähler hinter dem VSV Wenden (12./26), der sich zuletzt durch die 0:1-Heimschlappe gegen Brilon und die 0:4-Derbypackung in Hünsborn selbst nochmal in Zugzwang gebracht hat.